"Mit der Drohung, die Abschaltung des analogen Programms im Kabelnetz stünde kurz bevor, werden Kabelkunden immer wieder zum Abschluss eines Vertrages gedrängt", so die Beobachtung.
Das Vorgehen von Unitymedia sei nicht auf OWL beschränkt, sondern ein NRW-weites Thema, sagte eine Bielefelder Verbraucherschützerin. Vor allem ältere Menschen hätten hinterher oft nicht verstanden, was sie da unterschrieben haben. Einige Verbraucher würden die Verträge auch gern wieder rückgängig machen, was bei Haustürgeschäften innerhalb von 14
Tagen möglich sei.
Dabei gilt das Digital-TV durchaus als zukunftsträchtig: Die Technik
sei mit besserer Bild- und Tonqualität, größerer Programmvielfalt und einer Vielzahl von Informationsangeboten verbunden. Ein fester
Abschalttermin für die alte analoge TV-Ausstrahlung im Kabel oder per Satellit stehe aber noch keinesfalls fest.
Unbestellte Zusendung von Geräten
In der Vergangenheit hatte es wiederholt Beschwerden über denKabelnetzbetreiber gegeben: Verbraucher klagten über die unbestellte Zusendung von Geräten, unzulässige Preiserhöhungen, nicht eingehaltene Vereinbarungen oder schlechte Erreichbarkeit. Die Pressestelle des Kölner Unternehmens war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.











































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